1200 Jahre Hildesheim

Der 18. Juli war einer Einladung nach Hildesheim vorbehalten. Den Kontakt zum dortigen AIV hatte Uwe Blechschmidt auf dem DAI-Tag des Vorjahres geknüpft.



Das städtische Oberthema beschreibt das Hildesheimer "Stadtgefühl". Was beglückt, erfreut, verärgert (in) Hildesheim? Und: Welche Spuren der 1.200-jährigen Geschichte prägen noch heute das Empfinden (in) der Stadt? Das Themenspektrum ist dabei breit gefächert und blickt in verschiedene Bereiche: Stadtgeschichte, UNESCO-Welterbe, die abwechslungsreiche Kulturszene, die Stadt als Bildungsstandort sowie als Lebens-, Sport-, Natur- und Wirtschaftsraum.



Bereits am 14. August 2014 wurde der renovierte Dom – Unesco Weltkulturerbe - wiedereröffnet, dessen Besichtigung alleine schon die Reise gerechtfertigt hat. Michaeliskirche, St. Andreas und natürlich der weitgehend in der Originalform restaurierte Marktplatz mit Knochenhaueramtshaus und dem Rathaus waren die Highlights unserer Stadtbesichtigung. Dazu gaben uns die Mitglieder des Hildesheimer AIV-Vorstands, allen voran die Vorsitzende Dagmar Schierholz und Walther Nothdurft, sachkundige Erläuterungen.



Anlässlich des Jubiläums haben sich sieben Hildesheimer Institutionen zu den Hildesheimer "Kultur-Spitzen" zusammengefunden, die Kulturerbe erforschen, pflegen und vermitteln. Geografisch liegen sie eng beieinander und verbinden die mittelalterliche Domburg mit dem Rathaus aus frühgotischer Zeit.
Im März 2015, veranstalteten Bistum und Stadt eine gemeinsame Gedenkveranstaltung rund um die Zerstörung Hildesheims am 22. März 1945, deren Spuren das mittelalterliche Stadtgefüge nachhaltig veränderte. Das konnte an der hierzu aufgestellten Gedenkskulptur der Altstadt nachvollzogen werden.
Insgesamt eine eindrucksvolle Exkursion, die vor allem auch die Kontakte unserer AIVe festigte und für weitere gemeinsame Besuche eine Grundlage schuf.


Heinz Karl Prottengeier