Magdeburg bewirbt sich als Kulturhauptstadt Europas 2025



Der Stand der Vorbereitungen für die Bewerbung Magdeburgs zur europäischen Kulturhauptstadt, war Thema unseres AIV-Treffs am 14. März 2017. Die Leiterin des Stadtplanungsamtes Heide Grosche und der Chef des neu gegründeten städtischen "Organisationsbüros Kulturhauptstadt" Tamàs Szalay, brachten uns anhand einer P.P.Präsentation die aktuellen Überlegungen zur Kenntnis. Deren Einzelheiten werden hier nicht dargestellt, denn die gesamte Präsentation kann eingesehen werden unter

https://www.dropbox.com/s/euonp1ynozr4egm/2017_03%20Bewerbung%20zur%20Kulturhauptstadt_Pr%C3%A4sentation.pdf?dl=0

Besonders interessierten uns die Organisation der Vorbereitungen, die Strategie und die Schwerpunkte der Bewerbung, sowie das Leitbild, dass dieser zugrunde gelegt werden soll. Die letzteren Punkte konnten nur sehr vage dargestellt werden, da gerade diese Themen in den 5 Kulturbeiräten noch nicht ausdiskutiert sind.

Der Kulturbeirat "Stadtentwicklung und neue Urbanität", dessen Arbeit entscheidend für die Ausrichtung der Bewerbung sein dürfte, hat die derzeitigen Defizite aufgelistet und will jetzt Schwerpunkte festlegen. Dabei dürfte die sogenannte "Bürgerbeteiligungskultur" eine große Rolle spielen. Im Kubus 2025, dem Glaspavillon hinter dem Kloster unserer lieben Frauen, ist nun der Anlaufpunkt geschaffen worden, der den Kontakt mit den Bürgermeinungen herstellen soll. Auch wir, als AIV-Magdeburg, sollten uns in die künftige Diskussion einbringen, Kritik äußern und den von uns für wichtig erachteten kulturellen Vorzügen unserer Stadt Nachdruck verleihen.

Dabei sollte das Leitbild eine besondere Rolle spielen. Ob dies nun der Städtebau (Stadt des neuen Bauens), die Historie (Wiedergewinnung der historischen Kaiserstadt), die Militärgeschichte (Größte Festungsstadt Deutschlands), Musik-Kultur (Telemann, Richard Wagner), darstellende Kunst (Freiraumskulpturen) usw. oder eine Mischung aus mehreren Aspekten werden soll, muss noch dieses Jahr in Form gegossen werden.

Tamàs Szalay ließ erkennen, dass er uns hierfür gerne zur Verfügung steht.


Heinz Karl Prottengeier